Merkel soll Aserbaidschan zu Menschenrechten mahnen

An den Eurovision Song Contest 2012 in Aserbaidschans Hauptstadt Baku erinnern sich noch viele Menschen. Kommenden Juni wird das Land  wieder eine glitzernde Bühne bieten – diesmal für die sportlichen Wettbewerbe der ersten „Europaspiele“, einer Art olympische Spiele für europäische Staaten. 2016 folgt die Formel 1.Menschenrechtsaktivisten und kritische Journalisten jedoch weisen nicht nur auf Unterdrückung in dem autoritär geführten Staat hin, sondern fordern nun auch konkrete Hilfe von der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel. >>derstandard.at

Ankara und die IS-Terrormiliz

Die IS-Terroristen sind eine ernste Gefahr für die Türkei. Drohungen seitens der IS-Terroristen, Anschläge in der Türkei verüben zu wollen, gibt es schon seit geraumer Zeit. Sie müssen ernst genommen werden. Gefährlich ist diese Terrororganisation, die sich Islamischer Staat nennt, aber auch deshalb, weil deren religiös verbrämte Gewalt Bewunderer und Nachahmer findet. Nicht nur und vorzugsweise in der Türkei, aber eben auch in der Türkei, die direkt an jenes Gebiet grenzt, in dem das sogenannte Kalifat ausgerufen wurde. >>deutschlandfunk.de

Wie im kleinen Großarmenien

Entlang der Straße von Eriwan nach Bergkarabach ist ein langer Gerölldamm aufgeschüttet. Das Geröll, von dem in der Gegend genug herumliegt, ist gerade hoch genug, damit armenische Autofahrer nicht von Kugeln durchsiebt werden können. Hinter dem Wall liegt die aserbaidschanische Exklave Nachitschewan. Der Gerölldamm wird ab und zu von einer freien Stelle unterbrochen, in der sich meterhohe Haufen von Melonen zum Verkauf türmen. Wenn Aserbaidschan Armenien hier angreift, zerfetzt es als Erstes Tonnen von Melonen. >>freitag.de

Armenien auf dem Weg in die EAWU: Vorteile und Hürden

Der Vertrag über Armeniens Einstieg in die Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU) kann bereits am 10. Oktober in Minsk unterzeichnet werden. Mehr als 60 Prozent der Armenier begrüßen laut Umfragen dieses Integrationsprojekt. Der von Russland, Weißrussland und Kasachstan bereits signierte Vertrag über die Eurasische Wirtschaftsunion soll am 1. Januar 2015 in Kraft treten. Vor einem Jahr hat auch Armenien seinen Einstieg zunächst in die Zoll- und dann in die Eurasische Wirtschaftsunion angekündigt. >>ruvr.ru

In Istanbul demonstriert man offen für den IS

Istanbuls beliebte Einkaufsstraße Istiklal Caddesi war letztes Jahr internationaler Schauplatz gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen der türkischen Polizei und jungen Aktivisten der Gezi-Park-Protestwelle. Die Proteste richteten sich gegen den autoritären Führungsstil des damaligen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan und seiner islamisch-konservativen AKP-Regierung. Heute ist Erdogan Staatspräsident und muss sich in diesen Tagen weniger um innenpolitische Konflikte, sondern viel mehr um die auch für ihn immer größer werdende Gefahr des Terrors des Islamischen Staats (IS) in Syrien und dem Irak Sorgen machen. >>welt.de

Baku: Baubeginn des Südlichen Gaskorridors

Am 20. September wurde in Baku, Aserbaidschan, der Baubeginn des südlichen Gaskorridors gefeiert. Teile des gemeinsamen Projekt sind die South Caucasus Pipeline (SCP) sowie die Trans Anatolian Natural Gas Pipeline (TANAP). Gas soll zukünftig von Aserbaidschan über die Türkei nach Südeuropa transportieren werden. Der Südliche Gaskorridor soll Naturgas vom Kaspischen Meer bis nach Italien liefern und so eine Alternative zu Gas aus Russland bieten. In der Türkei ist das Projekt mit großen Hoffnungen verbunden, denn sie steigt damit vom Status eines bloßen Energiekonsumenten zum Partner eines Landes auf, das über erhebliche Gasreserven verfügt. >>euronews.com

Wird Armenien durch das Nadelöhr der Zollunion kommen?

Der Außenminister Litauens, Linas Linkevicius, erklärte vor kurzem: „Wenn Armenien beschließen wird, der Zollunion beizutreten, dann bedeutet das, dass es Armenien nicht gelingen wird, ein Abkommen über den freien Handel mit der Europäischen Union zu unterzeichnen.“ Armenien kann in eiserner Umklammerung zwischen den Verpflichtungen gegenüber Russland und dem Druck Europas keinen endgültigen Beschluss fassen. >>ruvr.ru

Armenien wartet weiter auf Reue der Türkei

Auch ein Jahrhundert nach Beginn des Ersten Weltkriegs sind die Wunden für allem für das armenische Volk in ihrem Land im Südkaukasus noch immer nicht verheilt. Zu Hunderttausenden ließ die jungtürkische Regierung des Osmanischen Reiches damals Christen töten. Zwar entgingen auch dem Kaiserreich die Massaker nicht, doch bekannten sich die Deutschen klar zum Kriegsbündnis mit den Osmanen. >>n24.de