Narzistischer Selbstdarsteller und unpolitisches Armenien-Drama

„The Cut“ spielt vor dem Hintergrund des in den Jahren 1915 und 1916 begangenen türkischen Völkermord an den Armeniern. Lässt sich dieser Massenmord bebildern? Wie zeigt man ein Todescamp in der Wüste, in dem Frauen, Kinder und alte Menschen elendig verdursten? Und wie den Schmerz der Überlebenden? Kann man das eigentlich Unfassbare fassbar machen, das Unerzählbare erzählen? Und wenn, mit welchen visuellen Strategien? >>deutschlandradiokultur.de

Fatih Akin und das Armenier-Drama

Es ist ein heikles Thema, das Fatih Akin da in seinem neuen Film angeht: Das Schicksal Hunderttausender Armenier ist nicht nur in Teilen der Türkei weiterhin ein Tabu. Auch Deutschland spricht nicht offiziell von einem Völkermord. Nun aber verschafft der in Hamburg lebende deutsch-türkische Regisseur Akin den vielen Opfern aus dem Osmanischen Reich eine große Öffentlichkeit – „The Cut“ will episches Abenteuerdrama und Western zugleich sein. >>stern.de

„Hier findet ein Genozid statt“

Entwicklungsminister Gerd Müller hat sich in der vergangenen Woche zwei Tage lang in der nordirakischen Kurdenmetropole Erbil über die Lage der Flüchtlinge und die Bedrohung durch die terroristische IS-Miliz informiert. Der CSU-Politiker verlangt ein Notprogramm der Europäischen Union für die Region. >>welt.de

Taktisches Zaudern

Am Stadtrand von Kobane hisst die Terrormiliz IS bereits ihre schwarze Fahne. Dennoch zögert die Türkei mit einem Eingreifen in Syrien, denn für Ankara steht viel auf dem Spiel. >>faz.net