Armeniens Katholikos Karekin: Genozid muss anerkannt werden

Das Oberhaupt der Armenischen Apostolischen Kirche, Katholikos Karekin II., ist überzeugt, dass Völkermorde wie in Armenien „in Zukunft von der Weltgemeinschaft als Verbrechen verurteilt werden“. Einige Staaten, so auch Österreich, hätten den Genozid anerkannt. An der Spitze der Verweigerer stehe „die Türkei, die den Genozid durchführte“, sagte der Katholikos. >>tt.com

Armenien: Politische Gratwanderung zwischen Großmächten und Nachbarn

Der kaukasische Kleinstaat Armenien befindet sich auf permanenter Gratwanderung mit den Großmächten und seinen Nachbarn. Dies wird im Gespräch mit Außenminister Eduard Nalbandyan in Eriwan deutlich. Sein Land pflege gute Beziehungen zu Russland, den USA, EU und Iran. Über das dornige Verhältnis zu Türkei und Aserbaidschan will Nalbandyan nicht ins Detail gehen. >>tt.com

Im armenischen Gyumri hat Österreich einen guten Namen

Aus einem Hilfsprojekt für die 1988 von einer Erdbebenkatastrophe heimgesuchte nordarmenische Stadt Gyumri ist eine nachhaltige medizinische Einrichtung geworden. Das Kinder- und Mütterspital in Gyumri ist Jahrzehnte später Anlaufstelle für fast 3.000 stationäre und rund 10.000 ambulante Patienten aus der ganzen Region. Mehr als 25 Jahre nach dem verheerenden Beben, das 25.000 Menschenleben kostete, eine Million Menschen in der Region obdachlos machte und 90 Prozent der Häuser zerstörte, sind die Kontakte mit österreichischen Behörden und Spitälern aufrecht, um alles auf dem neuesten Stand zu halten >>tt.com