Verfassungsreferendum in der Türkei – Kurdische HDP ausgebremst

Der Wahlkampf für die Volksabstimmung über eine Präsidialverfassung in der Türkei geht in die finale Phase. An jeder Ecke in Istanbul fordern Transparente die Wähler auf, am 16. April für „Evet“, also mit Ja für eine autoritäre Präsidialverfassung zu stimmen. Wahlkampfbusse touren durch die Stadt und Präsident Recep Tayyip Erdoğan tritt jeden Tag mindestens einmal auf. >>taz.de

KurdInnen schließen KurdInnen die Büros in Syrien

Nach einem Berricht auf der Seite des Northern Syria Observer hat die von der Partei der Demokratischen Union (PYD) dominierte kurdische Verwaltung in Nordsyrien (von der PYD bisher auch Rojava genannt) 44 Hauptsitze und Zweigniederlassungen von 10 weiteren kurdischen Parteien und Organisationen und einer Organisation der assyrischen Minderheit geschlossen. Betroffen sind, die Kurdische demokratische Partei, Demokratische Partei Kurdistans, Progressive kurdische demokratische Partei, Frauenunion Kurdistans, Asyrische demokratische Organisation, Vereinigte Kurdische Partei (Yekiti), Union der kurdischen demokratischen Studenten und Jugend, Kurdische Jugendorganisation, Kurdischer Nationalrat, Reformbewegung, Partei der kurdischen, demokratischen Gleichheit.  >>rdl.de

Gefälligkeit für Ankara

Als die nur leicht bewaffneten Kämpfer der kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG vor zwei Jahren in der syrisch-kurdischen Stadt Kobani den Vormarsch der Terrormiliz »Islamischer Staat« (IS) stoppten, wurden sie weltweit als Helden gefeiert. Mittlerweile sind die Volks- und Frauenverteidigungseinheiten YPG/YPJ ein wichtiger Partner der US-geführten Anti-IS-Allianz in Syrien geworden. Auch mit Russland kooperieren die syrischen Kurden eng. Doch in Deutschland sind ihre dreieckigen gelben und grünen Wimpel mit dem roten Stern jetzt verboten. >>jungewelt.de