Armeniens Weg zur neuen Staatsform

Mit der Wahl eines neuen Parlaments beginnt in Armenien an diesem Sonntag der Übergang zu einer neuen Staatsform. Die Macht geht dann schrittweise vom Präsidenten auf den Premierminister über. Von den 2,5 Millionen Wahlberechtigten hängt es ab, ob dies auch einen Wechsel der politischen Führung bedeutet oder ob Präsident Sersch Sargsjan seinen Einfluss über das Ende seiner zweiten Amtszeit hinaus erhalten kann. Die Verfassung erlaubt keine dritte Amtszeit. >>sueddeutsche.de

Im Schatten des Berges Ararat

Auch vom Eingang des Matenadaran sieht man den Ararat, er wirkt fast zum Greifen nah. Der Berg ist das Symbol der Armenier, findet sich auf Banknoten, in Weinnamen und im Wappen aus der ­Sowjetunion. Doch der heilige Berg, auf dem einst Noah mit der Arche gestrandet sein soll, steht längst auf türkischem Boden, die Grenze zur Türkei ist geschlossen.  >>tagesanzeiger.ch

Hrant Dinks Projekt bleibt zehn Jahre nach seinem Tod unvollendet

Als Hrant Dink am 19. Januar 2007 von einem jungen türkischen Nationalisten vor der Redaktion seiner Zeitung „Agos“ in Istanbul erschossen wurde, sandte dies eine Schockwelle durch das Land. Tausende Türken gingen nach dem Mord an dem türkisch-armenischen Journalisten unter dem Motto „Wir sind alle Armenier“ auf die Straße, um ihre Solidarität zu zeigen. Doch zehn Jahre später steckt die Annäherung zwischen Türken und Armenier fest, und der Streit über die Geschichte spaltet weiter die beiden Gemeinschaften. >>qantara.de