Im Schatten des Berges Ararat

Auch vom Eingang des Matenadaran sieht man den Ararat, er wirkt fast zum Greifen nah. Der Berg ist das Symbol der Armenier, findet sich auf Banknoten, in Weinnamen und im Wappen aus der ­Sowjetunion. Doch der heilige Berg, auf dem einst Noah mit der Arche gestrandet sein soll, steht längst auf türkischem Boden, die Grenze zur Türkei ist geschlossen.  >>tagesanzeiger.ch

Hrant Dinks Projekt bleibt zehn Jahre nach seinem Tod unvollendet

Als Hrant Dink am 19. Januar 2007 von einem jungen türkischen Nationalisten vor der Redaktion seiner Zeitung „Agos“ in Istanbul erschossen wurde, sandte dies eine Schockwelle durch das Land. Tausende Türken gingen nach dem Mord an dem türkisch-armenischen Journalisten unter dem Motto „Wir sind alle Armenier“ auf die Straße, um ihre Solidarität zu zeigen. Doch zehn Jahre später steckt die Annäherung zwischen Türken und Armenier fest, und der Streit über die Geschichte spaltet weiter die beiden Gemeinschaften. >>qantara.de

Syrische Flüchtlinge in Berg-Karabach – Neues Leben hinter der Front

Vom Bürgerkriegsland in eine Konfliktregion: In Berg-Karabach bauen sich syrische Flüchtlingsfamilien ein neues Leben auf. In Häusern, die aserbaidschanische Familien Anfang der 1990er Jahre während des Krieges verlassen mussten. Mit der Ansiedlung der Syrer schafft die Regierung in Berg-Karabach Fakten in einer Region, auf die das Nachbarland Anspruch erhebt. >>deutschlandfunk.de

Armenien – Armut, Abwanderung und Konflikte behindern Entwicklung

„Verbundenheit“ steht auf der großen Glastafel des UN-Koordinators in Armenien, Bradely Busetto. Es ist das Motto seiner Arbeit, sagt er. Und auch andere Experten sind sich sicher: Ohne Vernetzung und der Bereitschaft zur Aussöhnung mit seinen Nachbarn hat Armenien keine rosige Zukunft vor sich. Zu isoliert ist das kleine südkaukasische Land, zu groß die politischen Probleme – auch intern. >>tt.com