Autor wirft Deutschland „Beihilfe zum Völkermord“ an Armeniern vor

Hundert Jahre nach den Gräueltaten an den Armeniern in der Türkei hat der Autor und Journalist Jürgen Gottschlich Deutschland „Beihilfe zum Völkermord“ vorgeworfen. Eindeutig belegt sei, dass deutsche Militärs und Diplomaten im Osmanischen Reich von Massakern gewusst und die Vertreibung der Armenier gutgeheißen hätten, sagte Gottschlich der Deutschen Presse-Agentur in Istanbul. Das Buch „Beihilfe zum Völkermord“ des Türkei-Korrespondenten der Berliner „tageszeitung“ („taz“) erschien am Donnerstag. >>tt.com

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Schlagabtausch mit Hammer im Parlament

Politik ist in der Türkei ein Blutsport. Nicht nur in dem Sinne, dass Rufmord durch politisierte Medien sowie manipulierte Gerichtsverfahren, politische Steuerforderungen und dergleichen streitbaren Opponenten metaphorisch das Genick brechen können. Sondern in dem Sinne, dass wörtlich Blut fließt. Auch im Parlament und vor laufender Kamera. Die Bürger sind daran gewöhnt, es ist eine Art Showeinlage, die die Politik anschaulicher macht. Man versteht besser, wer gegen wen kämpft und welche Themen besonders erregen. >>welt.de

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Wie autoritäre Regime in der EU intervenieren

Brüssel ist das Mekka der Lobbyisten. Wo in Europa die vielfältigen Interessen von Politik und Wirtschaft zusammenlaufen, kann jeder mitspielen. Auch Staaten, die aufgrund von Korruption und Menschenrechtsverletzungen eher in der Kritik von EU-Politikern stehen. Doch Lobbying von autoritären Regimen in der EU ist keine aussichtslose Seltenheit, sondern ein willkommenes Mittel, um Stimmung und Image ins Positive zu drehen. >>derstandard.at

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Kommentar: Nur Sunniten können den “Islamischen Staat” besiegen

Zweifelsohne haben die massiven Luftangriffe der US-geführten Koalition gegen den sogenannten Islamischen Staat (IS) entscheidend dazu beigetragen, dass die territoriale Ausbreitung dieses dschihadistischen Möchte-Gern-Kalifats zunächst gestoppt wurde. Auch die Befreiung der nordsyrischen Grenzstadt Kobane durch irakisch-kurdische Peschmerga-Kämpfer wäre ohne Unterstützung der amerikanischen und arabischen Luftangriffe kaum vorstellbar gewesen. Diese unbestreitbaren Erfolge haben den Mythos von der Unbesiegbarkeit des so genannten “Islamischen Staates” (IS) zwar bröckeln lassen, doch von einem unmittelbar bevorstehenden Sieg über diese enthemmten Extremisten kann keine Rede sein. >>dw.de

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Die neue Armenien-Strategie der Türkei

Angriff ist die beste Verteidigung, mag sich Recep Tayyip Erdogan denken. Seit Neuestem geht der türkische Präsident im Streit um eines der schwierigsten Kapitel in der Geschichte seines Landes in die Offensive. Kurz vor dem 100. Jahrestag der Armenier-Massaker im Osmanischen Reich in diesem April setzt Erdogan auf neue Initiativen, mit der die Türkei ihre Offenheit und Gesprächsbereitschaft demonstrieren will. Ziel ist es, eine weltweite Anerkennung des Genozids zum Jahrestag zu vermeiden. >>tagesspiegel.de

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Unter dem Schlagschatten der Geschichte

2015 jährt sich der Genozid an den Armeniern zum hundertsten Mal. Bis heute prägt die grauenvolle Vergangenheit das Selbstverständnis des armenischen Volkes, während die Türkei die historische Schuld nach wie vor von sich weist. Die Versuche, wieder zueinanderzufinden, sind einstweilen zaghaft.  >>nzz.ch

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