Die Völkermord-Diskussion wird auch ein Thema für den Papst Schmerztest Armenien

Im Vatikan wird man am 2. Juni gespannt nach Berlin schauen: Dann wird im Bundestag über die Resolution abgestimmt, die das Massaker an Armeniern in der heutigen Türkei während des Ersten Weltkriegs einen Völkermord nennt. Es wird ein Schmerzempfindlichkeitstest der türkischen Führung, die den Begriff Genozid scheut wie der Teufel das Weihwasser. Und just drei Wochen darauf reist Franziskus nach Armenien – ein Papst, der in der Wortwahl nicht zimperlich ist. >>domradio.de

So schnell gilt man in der Türkei als Terrorist

Mit 376 Stimmen hat das türkische Parlament in der entscheidenden Abstimmung die Verfassungsänderung zur Aufhebung der Immunität von Abgeordneten angenommen; zehn Stimmen über der notwendigen Zweidrittelmehrheit. 140 Abgeordnete stimmten mit Nein, 15 enthielten sich oder gaben ungültige Stimmen ab. Damit hat außer der Regierungspartei AKP und der ultranationalistischen MHP auch eine nennenswerte Zahl von Abgeordneten der sozialdemokratischen CHP zugestimmt. Das Referendum, das Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan kurz vor der Abstimmung vorsorglich angekündigt hatte, ist damit hinfällig. Damit droht mindestens 50 von 59 Abgeordneten der prokurdischen Demokratiepartei der Völker (HDP) eine Verurteilung. >>welt.de

Bundestag will Verbrechen an Armeniern Völkermord nennen

Das Wort, mit dem die angespannte Diplomatie zwischen Deutschland und der Türkei auf die nächste Stufe der Eskalation schreitet, steht gleich in der Überschrift: Völkermord. Es ist kein Antrag einer Menschenrechts-AG oder der Blogeintrag eines Oppositionspolitikers. Die Überschrift gehört zu einem Antrag des gesamten Bundestags. Auch die Kanzlerin wird ihn am 2. Juni verabschieden, auch der Außenminister, die Koalitionäre. >>derwesten.de

Armenien-Völkermord-Resolution: Noch eine Belastung für das Verhältnis zur Türkei

Die türkische Regierung ist verärgert über die bevorstehende Bundestagsresolution zum Völkermord an den Armeniern. In Berlin rechnet man mit einer deutlichen Reaktion. Die Bundesregierung rechnet wegen der bevorstehenden Armenien-Völkermord-Resolution des Bundestags mit harschen offiziellen Protesten der Türkei. Angesichts des ohnehin angespannten Verhältnisses zu Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan gehen Regierungskreise davon aus, dass dessen Unwillen sehr deutlich werden wird. >>zeit.de

Armenien und Aserbaidschan einigen sich auf Waffenruhe für Berg-Karabach

Im Konflikt um die Kaukasusregion Berg-Karabach haben sich die Präsidenten von Armenien und Aserbaidschan auf eine neuerliche Waffenruhe geeinigt. Sersch Sargsjan und Ilham Alijew vereinbarten dies am Montag bei einem Treffen in Wien unter Vermittlung der USA, Russlands und Frankreichs. „Die Präsidenten haben ihr Bekenntnis zu der Waffenruhe und der friedlichen Lösung des Konflikts wiederholt“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. >>sueddeutsche.de

Armenien-Resolution des Bundestages : „Das wird Merkels Position gegenüber der Türkei schwächen“

Mitten im Streit um die türkische Visafreiheit und den Flüchtlingspakt mit Europa stehen die Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei vor einer neuen Belastungsprobe. Beobachter in der Türkei erwarten eine heftige Reaktion Ankaras auf die Bundestags-Resolution zur Vertreibung und Vernichtung der Armenier im Osmanischen Reich am 2. Juni. >>tagesspiegel.de

Der Völkermord und der Papst: Warum der Besuch von Franziskus für Armenier so wichtig ist

100 Jahre nach dem Völkermord und mitten im Jahr der Barmherzigkeit: Die Armenien-Reise von Papst Franziskus vom 24. bis 26. Juni findet vor dem Hintergrund einer besonderen Zeit in der Geschichte des Landes statt. Darauf hat der Botschafter Armeniens am Heiligen Stuhl hingewiesen. Mikael Minasyan sagte, das armenische Volk habe durch seine Geschichte gelernt, stark zu sein. Er erinnerte an den Völkermord des Osmanischen Reiches während und nach dem ersten Weltkrieg, dem etwa 1,5 Millionen Armenier und andere Christen der Region zum Opfer fielen. >>catholicnewsagency.com

Europa verrät im Umgang mit Erdoğan seine Werte

Das vertraute Bild eines Krieges: zerschossene Häuser; Verletzte verbluten wegen fehlender medizinischer Hilfe; Zivilisten werden zu Flüchtlingen im eigenen Land. Nur ist dies keine Beschreibung aus Aleppo oder einer anderen syrischen Stadt. Die Szenen spielen sich in der Türkei ab, einem Mitgliedsstaat der Nato, EU-Beitrittskandidat und strategischen Partner Deutschlands in der Flüchtlingskrise. Die kriegerischen Auseinandersetzungen tragen sich in der kurdischen Region in der Osttürkei zu, nur ein paar Autostunden entfernt vom syrischen Flüchtlingslager Nizip, das Bundeskanzlerin Angela Merkel mit führenden EU-Vertretern am 24. April besuchte.  >>zeit.de

Völkermord an Êzîden: Armeniens Parlament stimmt über Anerkennung ab

Das armenische Parlament könnte bereits in Kürze über die Anerkennung des Völkermordes an den Êzîden im Irak abstimmen. In einem Exklusiv-Gespräch mit ÊP hat die armenische Parlamentsabgeordnete Naira Zohrabyan erklärt, dass ihre Partei „Blühendes Armenien“ einen Gesetzesentwurf zur Anerkennung des Völkermordes der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) an Êzîden in Shingal einbringen wird. >>ezidipress.com

Schwere Vorwürfe der UN gegen die Türkei

Die Vereinten Nationen verfügen nach eigenen Angaben über Berichte, wonach in der südosttürkischen Stadt Cizre bei Einsätzen von Sicherheitskräften mehr als 100 Menschen bei lebendigem Leib verbrannten. Entsprechende Schilderungen von Zeugen seien äußerst besorgniserregend, erklärte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte >>dw.com

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