Was Schulweisheit nicht wissen soll

Bald jährt sich zum hundertsten Mal der Beginn eines Massenmords. Am 24. April 1915 hatte der jungtürkische Innenminister Mehmet Talat Bey angeordnet, in Konstantinopel, der damaligen Hauptstadt des Osmanischen Reichs, die führenden Vertreter der armenischen Gemeinde zu verhaften; am 27. Mai 1915 trat dann das „Gesetz über die Bevölkerungsumsiedlung“ in Kraft. Betroffen waren die Armenier in allen Teilen des Reichs. Die Deportation kam einem Todesurteil gleich. >>faz.net

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„Warum wurde meine Mutter verhaftet?“

Zehn Wochen vor der Eröffnung der ersten Europa-Spiele am 12. Juni in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku hat die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) bei einem Treffen mit Vertretern des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) auf die gravierenden Menschenrechtsverstöße des Regimes von Präsident Ilham Alijew hingewiesen. „Die Spiele haben nicht zu einer Veränderung der Politik in Aserbaidschan geführt. Im Gegenteil, tatsächlich ist die Lage in Aserbaidschan deutlich schlimmer als noch vor einem Jahr“, sagte Hugh Williamson, der bei der Menschenrechtsorganisation für Europa und Zentralasien zuständige Direktor anschließend im Gespräch mit dieser Zeitung. >>faz.net

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Die Eskalation zum türkischen Völkermord

„Aghet“, die „Katastrophe“, der Völkermord an den Armeniern durch das osmanische Regime und dessen Mittäter im Ersten Weltkrieg, jährt sich 2015/16 zum 100. Mal. Vermutlich über eine Million Menschen, mehr als die Hälfte der armenischen Bürger des Osmanischen Reiches, fielen ihm zum Opfer. Sie starben im Rahmen zahlreicher, oft unvorstellbar bestialischer Massaker und während oder nach ihrer Deportation in die syrische Wüste, einer gezielten „Umsiedlung in den Tod“. >>literaturkritik.de

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USA lassen Helden von Kobane fallen

Vier Monate lieferten sich Kurden und der IS heftige Gefechte um die nordsyrische Stadt Kobane. Der Kampf wurde zum Symbol für den Widerstand gegen die Radikalislamisten. Gemeinsam mit den USA schafften die Kurden es schließlich, die Extremisten aus der Stadt zu vertreiben und ihnen die blutigste Niederlage in Syrien zuzufügen. Jetzt fühlen sie sich vom Westen wieder allein gelassen. >>t-online.de

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Organisiertes Vergessen

Nach Fatih Akins »The Cut« wagt sich nun das Maxim-Gorki-Theater  an die Geschichte des millionenfachen Mordes an den Armeniern im Ersten Weltkrieg. Unter der Regie von Hans-Werner Kroesinger soll der Genozid auf der Bühne nachgezeichnet werden. Gezeigt wird dabei auch die deutsche Beteiligung an ihm. >>jungewelt.de

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