Eine Dolchstoßlegende für den Genozid

Endlich einmal wieder ein Buch zu Deutschlands Rolle beim Völkermord an den Armeniern, das neue Erkenntnisse bringt. Jürgen Gottschlich, Türkei-Korrespondent der Berliner Tageszeitung „taz“, hat in türkischen und deutschen Archiven nach Spuren der deutschen Militärs bei der Durchführung des Völkermords gesucht und ist fündig geworden – allerdings nur in den deutschen Archiven. Interessant aber ist trotzdem, was er über die türkischen Archive schreibt, denn er räumt gründlich auf mit der offiziellen Version, die türkischen Archive seien für alle Welt offen. Sind sie eben nicht und für dort lagernde deutsche Dokumente erst recht nicht. >>literaturkritik.de

Kobani lebt wieder

Der Anblick von Kobani lässt wahrscheinlich nur im Ansatz erahnen, wie es im Rest des Landes aussieht, das nun seit bald vier Jahren vom Bürgerkriegs gequält wird. Es steht kaum noch ein Haus, Kobani liegt in Trümmern, wie sollte es anders sein. In den Ruinen leben teilweise Menschen, es hängt Wäsche zwischen Trümmern und Eisenträgern, die mal für die Stabilität der Häuser sorgen sollten. Hier und da stößt man auf ein Auto, das auf dem Dach liegt. Der Krieg hat Skurriles hinterlassen. >>zeit.de

Armenisches Waisenhaus im Osten Istanbuls soll neu gebaut werden

Nach Protesten gegen den Abriss eines armenischen Waisenhauses im Istanbuler südöstlichen Bezirk Tuzla soll das Haus nun neu aufgebaut werden. Im neuen „Kamp Armen“ würden nicht nur armenische Waisenkinder eine Heimat finden, sondern Kinder aller Nationalitäten, sagte der armenische Geistliche Krikor Agabaloglu nach Presseberichten vom Donnerstag. Der heutige Inhaber des Grundstücks will das Gelände den Berichten zufolge an eine armenische Stiftung zurückgeben. >>kathweb.at

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