Armenien: Terroristen oder Teufelskerle?

Die Geiselnahme in Armeniens Hauptstadt, Jerewan, endete verhältnismäßig glimpflich: Zwei getötete Polizisten, mehrere verletzte Geiselnehmer, etwa 20 verhaftete Kidnapper – so lautet die Bilanz des zwei Wochen dauernden Nervenkrieges. Doch obwohl die Aktion nicht zum Blutbad führte, sind die politischen Gräben in dem drei Millionen Einwohner zählenden Land sichtbar wie nie zuvor >>diepresse.com

In Armenien bleibt die Frustration

Zwei Wochen hat das Patt in Erewan gedauert, jetzt ist es vorbei. Die bewaffneten Anhänger einer Oppositionsbewegung, die eine Polizeiwache in Armeniens Hauptstadt gestürmt und Geiseln genommen hatten, streckten am Sonntag die Waffen und ergaben sich. Nachdem die Unterstützung aus der Bevölkerung zu Beginn des Dramas gering gewesen war, gingen später Tausende von Armeniern auf die Strasse und solidarisierten sich mit den Angreifern. >>nzz.ch

Bundesregierung stellt sich vor türkischstämmige Abgeordnete

Die Bundesregierung hat die Angriffe des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan auf türkischstämmige Abgeordnete des Bundestags zurückgewiesen. „Wenn jetzt einzelne Abgeordnete des Deutschen Bundestags in die Nähe des Terrorismus gerückt werden, so ist das für uns in keiner Weise nachvollziehbar“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. >>sueddeutsche.de

Armenien-Resolution: Berlin reagiert auf Erdogans Abgeordneten-Schelte

Die Bundesregierung hat auf die jüngste Verbalattacke des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan auf türkischstämmige Parlamentarier in Deutschland reagiert. „Wenn jetzt einzelne Abgeordnete des Deutschen Bundestags in die Nähe des Terrorismus gerückt werden, so ist das für uns in keiner Weise nachvollziehbar“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. >>spiegel.de

Erdoğan fordert, Deutschland solle Rechenschaft über Holocaust ablegen

Nach der Völkermord-Resolution des Bundestags hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan seinen Ton gegenüber Deutschland nochmals verschärft. Deutschland sei „das letzte Land“, das über einen „sogenannten Völkermord“ der Türkei abstimmen solle, sagte er nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu am Sonntagabend in Istanbul. Zunächst solle Deutschland Rechenschaft über den Holocaust und über die Vernichtung von mehr als 100 000 Herero in Südwestafrika Anfang des 20. Jahrhunderts ablegen. >>sueddeutsche.de

Özdemir rettet Deutschlands Ehre und Merkel bekommt ein Armutszeugnis

Am 2. Juni stimmten die Abgeordneten aller Bundestagsfraktionen für einen vier Seiten langen Antrag zum Völkermord im Osmanischen Reich. Es gab lediglich eine Nein-Stimme und eine Enthaltung. Bereits in der Überschrift wird die Kernaussage des Antrags deutlich: „Erinnerung und Gedenken an den Völkermord an den Armeniern und anderen christlichen Minderheiten in den Jahren 1915 und 1916“.  Der Bundestag hat also fast einstimmt das Verbrechen als Völkermord bewertet. Darauf hatten die Armenier lange warten müssen; die Regierung in Ankara hatte einen solchen Beschluss lange Zeit zu verhindern gewusst. >>spyurk.de

Seite 1 von 3112345...102030...Letzte »