BERGKARABACH: DYNAMIT NICHT NUR FÜR DEN KAUKASUS

Seit der Unabhängigkeitserklärung Bergkarabachs von Aserbaidschan gibt es immer wieder Schüsse und Gefechte an der “Kontaktlinie”, die die Gegner trennt. Die jüngste Eskalation im April kostete erneut etliche Menschen das Leben. Weder Armenien, das die mehrheitlich armenisch bevölkerte, international nicht anerkannte Republik Bergkarach unterstützt, noch Aserbaidschan zeigen Kompromissbereitschaft. >>euronews.com

Armenien-Resolution – Merkel geht auf Erdogans Forderung ein

Die Bundesregierung plant eine politische Geste an die türkische Regierung, damit deutsche Abgeordnete die in Incirlik stationierten Bundeswehrsoldaten wieder besuchen dürfen. Nach SPIEGEL-Informationen haben sich das Auswärtige Amt und das Kanzleramt darauf geeinigt, dass Regierungssprecher Steffen Seibert vor die Presse treten und sich im Namen der Regierung von der Armenien-Resolution des Bundestages distanzieren soll. >>spiegel.de

Die Affäre des Tages

Für ein paar Stunden ist es der Aufreger des Tages gewesen – jedenfalls in dem Quadratkilometer Berlins, in dem der politische Betrieb zu Hause ist. Die Meldung, die am Freitag frühmorgens verbreitet wurde, las sich so: „Die Bundesregierung plant nach Informationen des ,Spiegels‘ eine politische Geste an die türkische Regierung, damit deutsche Abgeordnete die in Incirlik stationierten Bundeswehrsoldaten wieder besuchen dürfen.“ >>faz.net

Die Botschaft, die Berlin tatsächlich nach Ankara senden wollte

Die deutsch-türkischen Beziehungen, seit Monaten besonders konfliktbeladen und für beide Seiten zugleich enorm wichtig, sind am Freitag um ein abstruses Kapitel reicher geworden. Die Episode um eine angebliche Distanzierung von der Armenien-Resolution, das nachfolgende Dementi der Bundesregierung und die tatsächlich wichtige Botschaft im Anhang des Ganzen zeigen eindrücklich, wie mühsam und heikel für Berlin das Verhältnis zu Ankara geworden ist. >>sueddeutsche.de

Streit um Luftwaffenbasis Incirlik Steinmeier weist türkische Bedingung zurück

Die Bundesregierung will sich im Streit mit der Türkei über das Besuchsverbot für deutsche Bundestagsabgeordnete auf dem Luftwaffenstandort Incirlik nicht unter Druck setzen lassen. Außenminister Frank-Walter Steinmeier wies am Montag eine Forderung seines türkischen Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu zurück, wonach das Besuchsrecht an die Armenien-Resolution des Bundestages geknüpft werden sollte. >>spiegel.de

Armenien: Terroristen oder Teufelskerle?

Die Geiselnahme in Armeniens Hauptstadt, Jerewan, endete verhältnismäßig glimpflich: Zwei getötete Polizisten, mehrere verletzte Geiselnehmer, etwa 20 verhaftete Kidnapper – so lautet die Bilanz des zwei Wochen dauernden Nervenkrieges. Doch obwohl die Aktion nicht zum Blutbad führte, sind die politischen Gräben in dem drei Millionen Einwohner zählenden Land sichtbar wie nie zuvor >>diepresse.com

In Armenien bleibt die Frustration

Zwei Wochen hat das Patt in Erewan gedauert, jetzt ist es vorbei. Die bewaffneten Anhänger einer Oppositionsbewegung, die eine Polizeiwache in Armeniens Hauptstadt gestürmt und Geiseln genommen hatten, streckten am Sonntag die Waffen und ergaben sich. Nachdem die Unterstützung aus der Bevölkerung zu Beginn des Dramas gering gewesen war, gingen später Tausende von Armeniern auf die Strasse und solidarisierten sich mit den Angreifern. >>nzz.ch

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